Besucherbergwerk St. Anna am Freudenstein in Zschorlau

Besucherbergwerk St. Anna am Freudenstein in Zschorlau

Besucherbergwerk St. Anna am Freudenstein Zschorlau Mundloch
Die Quarz-Zeche 

Heute nehme ich euch mit zum Besucherbergwerk St. Anna am Freudenstein in Zschorlau. Als echter Erz-Entdecker habe ich mich für euch umgesehen und zeige euch, warum dieser Ort im Erzgebirge so faszinierend ist.

Die Geschichte des Schachts am Freudenstein

Die Geschichte des Bergbaus am Freudenstein reicht weit zurück. Bereits im Jahr 1474 begannen die ersten Arbeiten, doch erst 1492 wurde das Bergwerk erstmals schriftlich erwähnt. In der Blütezeit des 16. Jahrhunderts erlebte die Grube einen enormen technischen Aufschwung: 1509 wurde ein Pferdegöpel errichtet und ab 1517 sicherte der „Untere Troster Stolln“ die wichtige Entwässerung der Schächte.

Der Untere Troster Stolln
Unterer Troster Stolln

Das Jahr 1527 markiert den historischen Höhepunkt, als die Grube ihre höchste dokumentierte Ausbeute erzielte. Später, im Jahr 1649, spielte das Bergwerk eine Schlüsselrolle für die Region, als Erasmus Schindler das Privileg für ein Blaufarbenwerk erhielt – die Geburtsstunde der Kobaltblau-Produktion in Bockau.

Nachdem die Grube 1873 geschlossen wurde, blieb es lange still am Freudenstein. Erst 1989 erweckten engagierte Bergbaubegeisterte das Bergwerk aus seinem Dornröschenschlaf, überwältigten die alten Anlagen und eröffneten bereits 1990 das heutige Schaubergwerk für Besucher.


Der Untere Troster Stolln
Reiches Geschüb

Die Führung unter Tage

Die IG Historischer Bergbau Zschorlau e.V. hat diese Anlage originalgetreu erhalten. Ein faszinierender Einblick in das harte Leben und das meisterhafte Handwerk der erzgebirgischen Bergleute.

Wichtige Infos für Besucher



Werbung