Der Scheibenberg
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| 30 m hohe Basaltsäulen (Orgelpfeifen) |
Unmittelbar südöstlich der Stadt Scheibenberg erhebt sich einer der markantesten Gipfel des oberen Erzgebirges, der 807 Meter hohe Scheibenberg. Als markanter Tafelberg prägt er das Landschaftsbild der Region.
Das weithin sichtbare Wahrzeichen des Berges sind die beeindruckenden ca. 30 Meter hohen Basaltsäulen, die wie Orgelpfeifen in der Landschaft stehen.
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| Die Orgelpfeifen im Winter |
Wenn der Nebel zäh um die Gipfel des Erzgebirges zieht und der Frost die markanten Basaltsäulen in ein eisiges Kleid hüllt, zeigt der Scheibenberg sein mystisches Gesicht.
Auf dem Weg nach oben
Eine Bergtour zwischen Anstrengung und Weite
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| Ausblick auf den Pöhlberg |
Meine Tour begann direkt am Fuß des Berges, auf dem Marktplatz in Scheibenberg. Besonders für uns Fotografen bietet bereits der Weg nach oben unzählige Motive. Zu jeder Jahreszeit zeigt sich die Landschaft nach oben ein anderes Bild. Im Frühling bringen das erste frische Grün, junge Triebe und das weiche Licht neue Lebendigkeit in die Landschaft. Im Herbst leuchten die Bäume in warmen Gelb- und Rottönen, Nebel zieht durch die Täler und sorgt für eine geheimnisvolle Stimmung. Und im Winter verwandeln Schnee, Raureif und klare Luft die Umgebung in eine fast grafische Szenerie. Jede Jahreszeit hat hier ihren eigenen Reiz – und macht den Weg selbst zum Motiv.
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| Sicht auf ein Nebelmeer |
Aussichtsturm und Berggasthof
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| Der Aussichtsturm |
Auf dem Scheibenberg wurde 1891 ein 26 Meter hoher Aussichtsturm aus Basalt und Ziegeln errichtet, benannt nach der sächsischen Königin Carola. Da der Turm 1971 baufällig wurde, musste er gesprengt werden. 1993/94 entstand an seiner Stelle ein 29 Meter hoher Neubau in achteckiger Form, der die charakteristischen Basaltsäulen des Berges aufgreift. Von der Aussichtsplattform in etwa 22 Metern Höhe bietet sich bei gutem Wetter ein beeindruckender Rundblick über das Erzgebirge.





