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| Die Brückenklippe |
Die Wolkensteiner Schweiz im Erzgebirge bietet dem Wanderer viele abwechslungsreiche Wanderstrecken. Sie führt durch markante Felsformationen, schmale Schluchten und überwiegend naturbelassene Waldabschnitte. Die Tour verbindet landschaftlich reizvolle Passagen mit einzelnen kulturhistorischen Punkten und bietet mehrere Aussichtsmöglichkeiten.
Tourbeginn am Parkplatz in Wolkenstein
Meine Wanderung beginne ich am Parkplatz an der Annaberger Straße in Wolkenstein. Bei meinem letzten Besuch war die Nutzung des Parkplatzes kostenlos. Von hieraus geht es bis zum Hinweisschild "Himmelsleiter, Anton-Günter-Höhe" ein kleines Stück bergauf. Ich laufe dann erst einmal in Richtung Anton-Günter-Höhe. Mein erstes Ziel ist der wohl bekannteste Fotospot im Erzgebirge, die Brückenklippe.
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| Blick auf die Brückenklippe |
Bergab über die Himmelsleiter
Von der Brückenklippe führt der Weg zunächst steil hinab, fast wie über eine natürliche Treppe aus Wurzeln und Felsstufen. Der Abstieg verlangt etwas Aufmerksamkeit, belohnt dafür aber mit eindrucksvollen Eindrücken. Zwischen den Bäumen ragen bizarre Felsformationen auf, deren schroffe Konturen im Wechselspiel von Licht und Schatten besonders eindrucksvoll wirken. Der Pfad schlängelt sich dicht an diesen Felswänden vorbei, bevor er schließlich den Floßplatzer Weg erreicht.
Auf dem Weg zum Schloss
Das nächste Etappenziel meiner Wanderung ist das Schloss Wolkenstein. Vom Floßplatzer Weg aus steuere ich zunächst das Zughotel an, um mich für den Aufstieg zu stärken. Frisch regeneriert führen mich schmale Pfade und Treppen den Hang hinauf in Richtung Schloss. Entlang des Weges laden Bänke in Felsnischen und auf Vorsprüngen dazu ein, den weiten Blick ins Zschopautal zu genießen. Schließlich passiere ich die Wolfsschlucht, ein Ort, dessen Name an das unheimliche Heulen des Windes zwischen den engen Felswänden erinnert und dessen Stufen tief hinab zum Fluss führen.
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| Die Wolfsschlucht |
Das Wolkensteiner Schloss
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| Das Wolkensteiner Schloss |
Die im 13. Jahrhundert erstmals erwähnte Anlage diente zunächst den Herren von Waldenburg als Herrschaftssitz, bevor sie 1473 an die Wettiner fiel. Unter Heinrich dem Frommen und seinem Sohn August wandelte sich die mittelalterliche Burg im 16. Jahrhundert zum repräsentativen Renaissance-Jagdschloss.
Mein Fazit
Die Wanderung durch die Wolkensteiner Schweiz ist eine perfekte Kombination aus alpiner Dramatik und sächsischer Geschichte. Ob der steile Abstieg über die Himmelsleiter, der ikonische Blick von der Brückenklippe oder der geschichtsträchtige Aufstieg zum Schloss. Die Tour bietet auf kurzer Distanz maximale Abwechslung. Besonders die Mischung aus naturbelassenen Pfaden und kulturellen Highlights wie dem Renaissance-Schloss macht diese Runde zu einem Muss für jeden Besucher des Erzgebirges.
Weitere Informationen findet Ihr auf der Seite der Stadt Wolkenstein.








